FILMABEND: „Miete essen Seele auf“
„Miete essen Seele auf“ dokumentiert zwei Jahre nachbarschaftliche Organisierung und Protest am südlichen Kottbusser Tor. Im Mittelpunkt stehen die Menschen von Kotti & Co, die 2012 mit dem „Gecekondu“ – einem über Nacht errichteten Protesthaus – ein sichtbares Zeichen gegen steigende Mieten und Verdrängung setzten.
Der Film erzählt bewegend von Solidarität und Selbstorganisation und verbindet die Wohnungsfrage mit der Geschichte der Migration. Dabei wird deutlich, wie eng Rassismus, soziale Ungleichheit und Verdrängung miteinander verbunden sind.
Musikalisch begleitet der „Cottbusser Chor“ den Film und greift dessen zentrales Thema auf: das Spannungsverhältnis von Individuum und Kollektiv.
Dokumentarfilm von Angelika Levi / Co-Regie: Christoph Dreher, 54 Min., D 2015





